Bach-Blütentherapie - was ist das eigentlich?

Die Bach-Blütentherapie ist eine in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von dem englischen Arzt Dr. Edward Bach für den Mensch gefundene, in sich abgeschlossene Behandlungsmethode (Weeks, 1940; Howard/Ramsel, 1991; Bach, 1992; Weeks, 1993). Die Bach-Blüten stammen von wild wachsenden Pflanzen, die nicht als Heilpflanzen im herkömmlichen Sinne bekannt sind. Sie enthalten keinerlei pharmakologische Wirkstoffe, die nach konventionellen Vorstellungen eine Wirkung gegen bestimmte Krankheiten hätten. Sie werden nicht gegen bestimmte Beschwerden selbst verordnet, sondern gegen die negativen Grundstimmungen und Charaktereigenschaften, die zum Ausbruch einer Krankheit geführt haben (York, 1995).

Bach selbst schrieb 1931 über die Wirkung seiner Blütenkonzentrate:

"Die Wirkung dieser Arzneien besteht darin, dass sie unsere Schwingungen anheben und unsere Gefäße für die Aufnahme unseres geistigen Selbst öffnen, dass sie unser Wesen mit bestimmten Tugenden erfüllen, derer wir bedürfen, um den Fehler hinauszuwachsen, der Schaden und Leid verursacht. Wie schöne Musik oder andere großartige inspirierende Dinge sind sie in der Lage, unsere ganze Persönlichkeit zu erheben und uns unserer Seele näherzubringen. Dadurch schenken sie uns Frieden und entbinden uns von unserem Leiden. Sie heilen nicht dadurch, dass sie die Krankheit direkt angreifen, sondern dadurch, dass sie unseren Körper mit den schönen Schwingungen unseres Höheren selbst durchfluten, in deren Gegenwart Krankheit hinwegschmilzt wie Schnee an der Sonne" (Howard/Ramsell, 1991; Bach, 1992)

Bach-Blütenpräparate wirken über die in ihnen gespeicherten Schwingungen, die mit körpereigenen Schwingungen in Resonanz gehen können. In den Blütenessenzen sind keine mit chemischen Analysen messbaren Wirkstoffe oder Moleküle der Pflanzen enthalten, aus denen sie hergestellt sind. Das heißt, es gibt keine zufriedenstellende medizinisch-naturwissenschaftliche Erklärung für die Wirkungsweise der Information, die in den Bach-Blüten enthalten ist. Durch die Aufbereitungsverfahren der Blüten (Sonnen- und Kochmethode) werden energetische Muster der Pflanzen auf das Wasser übertragen. (Heidi Kübler)

Mögliche Einsatzgebiete bei Hunden können sein:

  • · Akute und kritische bzw. belastende Situationen, bei denen der Hund ein unerwünschtes bzw. für in unnatürliches Verhalten zeigt

  • · Erlernte bzw. erworbene Ängste und Angststörungen

  • · Aggressives Verhalten

  • · Probleme bei der Eingewöhnung in ein neues Zuhause

  • · Probleme bei der Umstellung bzw. Gewöhnung an Veränderungen

  • · Unsauberkeit

  • · Vorhersehbare bzw. planbare belastende Situationen, wie z.B. der Besuch beim Tierarzt, eine Familienfeier oder die Fahrt in den Urlaub

  • · Schockzustände und Notfälle aller Art

(aus dem Buch Bach-Blüten für meinen Hund, Alexandra Hoffmann)

Es gibt 39 verschiedene Blüten inkl. der Rescue Tropfen.

Um eine Therapie durchführen zu können, müssen zuerst die passenden Blüten für den jeweiligen Hund ermittelt werden. Dies passiert durch eine genaue Befragung des Besitzers/der Besitzerin und -wenn möglich - der eigenen Beobachtung. Nach der Feststellung der Blüten wird die Mischung hergestellt. Die Mischung kann direkt ins Maul des Hundes gegeben werden. Genauso kann sie auch ins Futter oder Wasser gemischt werden. Eine weitere Möglichkeit ist, die Tropfen auf die Vorderpfoten oder die Stirn zu verteilen.

Da sich im Laufe der Therapie die Anforderungen verändern können, macht eine regelmäßige Kontrolle und gegebenenfalls Anpassung Sinn.

Haben Bachblüten Nebenwirkungen?

Wie bei vielen homöopathischen Mitteln tritt eine Besserung erst auf der psychischen, später auf der organischen Ebene ein.

Zusätzlich zu einer eventuellen leichten Erstverschlimmerung von schon bestehenden Symptomen können folgende Symptome auftreten:

  • · Verstärktes Schlaf- und Ruhebedürfnis

  • · Unruhiger Schlaf

  • · Tagsüber gezeigte Unruhe

  • · Scheinbar zielloses Umherlaufen

  • · Reizbarkeit

  • · Durchfall

  • · Erbrechen

  • · Kein Interesse an Dingen, die den Hund sonst interessieren

Grundsätzlich ist eine Erstverschlimmerung zwar unangenehm, aber nicht negativ zu bewerten. Sie zeigt an, dass die passende Blüte gewählt wurde und zu wirken beginnt. Die Selbstheilungskräfte des Organismus wurden aktiviert und es wurden positive Veränderung in Gang gesetzt.(aus dem Buch Bach-Blüten für meinen Hund, Alexandra Hoffmann)

Es wird zwischen kurzfristigen und langfristigen Therapien unterschieden.

  • Kurzfristige Therapien werden bei akut auftretenden Zuständen angewandt, die nicht länger als 3 bis 4 Wochen bestehen und von vorrübergehender Natur sind. Sie dauert durchschnittlich 1 bis 15 Tage.

  • Langfristige Therapien sind für länger bestehende Probleme (mehr als 4 Wochen) gedacht. Hier benötigen wir einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen um die volle Wirkung zu entfalten.

Eine Bach-Blütentherapie kann nie alleine die Lösung sein, aber sie kann unsere Hunde unterstützen und bessere Ausgangspositionen schaffen.

Für nähere Informationen und Beratungen wenden Sie sich gerne an uns!

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