Gesunde Leckerlis für Ihren Hund!


Die Angebotspalette bei Hundeleckerlis reicht von der Lachscreme in der Tube über Schweineohren bis hin zu Rezepten für Hundekuchen oder selbst gebackene Hundekekse.

Sie werden primär als Trainings-, Pflege-, Beschäftigungs- oder Belohnungssnack eingesetzt und stellen keine ausgewogene Mahlzeit dar.

Wichtig ist zu beachten, dass jedes Leckerli egal ob es ein Geweih zum Kauen oder ein Hundekeks ist, zusätzliche Energie liefert.

Die Menge der Leckerlis muss von der Tagesfutterration abgerechnet werden, um z.B. Übergewicht zu vermeiden.

Bei Diäten egal welcher Art muss die Gabe von Leckerlis auf jeden Fall berücksichtigt werden.

Wie kann die Qualität von Leckerlis beurteilt werden?

Leckerlis sind ebenso kennzeichnungspflichtig wie Futtermittel, eine transparente Deklaration gibt immer Aufschluss!

Ein Blick auf die Rückseite oder Unterseite des Leckerchens liefert alle Informationen rund um das Produkt:

  • Zusammensetzung (idealerweise in %)

  • Analytische Bestandteile (in%)

  • Haltbarkeit

  • Herkunftsland

  • Hersteller

  • Empfohlene Verzehrmenge

Fehlend diese Informationen oder sind diese nur vage Angaben, empfiehlt es sich die Pfoten von diesen Leckerchen zu lassen!

Hunde kauen gerne, daher sind Kauartikel sehr wichtig für unsere Hunde! Auch hier sollte unbedingt auf die Qualität geachtet werden.

Kauen reinigt nicht nur die Zähne, sondern kräftigt auch die Kaumuskulatur und wirkt beruhigend auf den Hund. Aber Achtung! Nicht alle Kauartikel eignen sich für jeden Hund – und nicht jeder Kauartikel ist gesund.

Auf was sollte bei Kauartikeln geachtet werden?

  • Frei von Chemie, Konservierungsstoffen, Farbstoffen, Geschmacksverstärkern, Zucker und Salz

  • Schonende, langsame Trocknung – idealerweise luftgetrocknet

  • Hochwertigkeit in der Qualität, naturbelassen, Bio

  • Herkunft der Kauartikel

Welche Kauartikel gibt es?

· Kauknochen oder Kaurollen geformt aus Rinderhaut

· Ohren unterschiedlicher Tiere

· Ohrmuscheln

· Ziemer unterschiedlicher Tiere - je älter das Tier umso fetter der Ziemer. Bei übermäßiger Gabe kann es zu Blähungen kommen.

· Kopfhaut - Eher fettarm, meistens sehr hart, für Welpen oder Senioren weniger geeignet.

· Lunge - Kalorienarm, fettarm aber Achtung! Bindegewebe! Ein Übermaß kann Verdauungsprobleme auslösen.

· Pansen

· Hufe

· Nasen

· Geweih - Kalorienarm, hypoallergen

· Kauwurzeln - Torgaswurzel, Baumheide, kalorienarm, Wurzel „verflüssigt“ sich beim Kauen, Splittern ist eher unwahrscheinlich

· Hälse - Sind ein toller Einstiegskauartikel (z.B. Hühnerhälse, Putenhälse) Achtung – Kalciumgehalt!

Vorteile von selbst gebackenen Hundekeksen:

· Individuelle Anpassung der verwendeten Zutaten (Allergiker, Unverträglichkeiten, Lieblingsgeschmack, etc.): Single Protein, Getreidefrei

· Wissen über Herkunft der verwendeten Rohstoffe

· Keine künstlichen Aromen, Farb- und Konservierungsstoffen, Glutamate, chemische Zusätze

· Einfach und schnell selbstgemacht

· Meist kostengünstiger

Rezept für Käseplätzchen:

Zutaten:

100g geriebener Emmentaler

150g Butter

200g Buchweizenmehl

2 Eigelb

Zubereitung:

Alle Zutaten zu einem Teig kneten und ca. 1 cm dich ausrollen und Figuren ausstechen. Den Ofen vorheizen und die Plätzchen bei 190 C ca. 20 Minuten goldgelb backen. Am besten danach im ausgeschalteten Ofen nachtrocknen lassen.

Was für Risiken und Nebenwirkungen können Leckerlis haben?

· Zu viele Leckerlis können Übergewicht erzeugen

· Mindere Qualität kann Futtermittelallergien und –unverträglichkeiten auslösen.

· Fleischige Snacks mit hohem Eiweiß- und Phosphorgehalt sind z.B. bei nierenkranken Hunden kontraindiziert. Wenn Ihr Hund krank ist, macht es Sinn die Gabe von Leckerlis mit einem ernährungskundigen Tierarzt oder einem Ernährungsberater zu besprechen.

· Alternativ zur Belohnung: Gemüse, Obst oder kleine Portionen des aktuellen Futtermittels. Zur Beschäftigung kann dieses auch in einem Kong gefüllt werden oder alternativ eine Kauwurzel angeboten werden.

Fazit: Leckerlis und Kausachen sind eine tolle Sache, jedoch sollten wir genau so wie beim Hauptfutter, auf Qualität und die Herkunft zu achten!

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